04.04.2020, 15:22
Fabienne spielte die letzten Klänge, dann wurde der Club in dunkleres Licht getaucht. Nur für einige Sekunden war es still, doch dann klatschte die Menge und jubelte der Französin zu. Miles beobachtete ihre Bewegungen. Sie genoss die Aufmerksamkeit der Gäste. Ihr Gang war anmutig und das Lächeln auf ihrem Gesicht erreichte sogar ihre Augen, ließ sie regelrecht erstrahlen. Ihr Blick galt jedoch nur einem Mann, der sie gebührend empfing. Mit nur einer Bewegung hatte er sie an sich gezogen und spürte die Wärme ihrer Haut unter ihrer Kleidung. Er konnte es nicht lassen, ließ seine rechte Hand weiter hinunterrutschen und strich ihr über den wohlgeformten Hintern bis er schließlich hineinkniff. Ihre Gesichter näherten sich und Miles ließ die Französin wissen, dass sie auf der Bühne heiß ausgesehen hatte. Ihre Leidenschaft war in jedem Beat zu spüren gewesen und Miles fand es ziemlich anziehend, wie sie sich der Musik hingegeben hatte. Wahrscheinlich war das auch das Geheimnis ihres Erfolgs. Ihre Hand fuhr nun in seinen Nacken und zog ihn näher zu sich. Ihre Worte, versetzt mit einem starken französischen Akzent, ließ ihm einen Schauer den Rücken hinab fahren, der erregend war. Ein Finger ihrer anderen Hand schlich sich in die Schlaufe seines Gürtels. Ein Funkeln lag in ihren Augen. Wären sie allein, hätte er sie schon jetzt bestimmend gegen die nächste Wand gedrückt und seine Lippen mit ihren versiegelt. Doch die Menschen um sie herum konnten sie nicht davon abbringen ihre Körper zur Musik zu bewegen. Der südländische DJ forderte die Menge auf ihre Arme in die Luft zu werfen und da wurde der Beat auch schon schneller. Fabienne zog Miles noch näher an sich heran und der Student umschloss mit seinen Händen ihre Hüfte, um ihre Bewegungen zu fühlen und sich ihnen anzupassen. Sein Körper pulsierte und ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht, als Fabienne ihn fragte, ob sie ihm schon einmal den Backstage-Bereich gezeigt hatte. „Sind wir heute ein wenig ungeduldig?“, erwiderte er, allerdings ließ er seine rechte Hand nun wieder höher gleiten, um ihren Oberkörper an seinen eignen zu pressen. Dann durchbrach er die letzten Zentimeter, die ihre Gesichter voneinander trennten, und hauchte ihr einen federleichten Kuss auf die Lippen. Als er sich von ihr löste und einen Schritt zurückging, ergriff er feierlich ihre Hand. „Ich kann es kaum erwarten.“
Die Tür fiel hinter ihnen ins Schloss. Die Musik vernahmen sie nur noch gedämpft. Wenn der Harford seinen Blick in den Raum werfen würde, würde er die kleine Ledercouch sehen, die an einer der Wände stand, oder den großen Spiegel, den Schminktisch und die Kleiderstange mit einigen Outfits. Doch jede Sekunde, die verstrich und er Fabienne nicht an seinem Körper spürte, schien zu viel zu sein. Sein Körper verzerrte sich nach ihr und auch sein Verstand schien alles andere ausgeblendet zu haben. „Weißt du, wie sehr mich dein Anblick anmacht?“ Im nächsten Augenblick schloss er die Arme um ihre Taille und zog ihren Körper an seinen. Seinen Augen glühten, als er ihre geschwungenen Lippen betrachtete. Die Hände des Amerikaners wanderten von ihrer Taille und fassten unter ihre Schenkel. Dann hob er sie vom Boden hoch und half ihr dabei ihre Beine fest um seine Hüfte zu schlingen. Eine Hand fuhr in ihr Haar und zog ihre Lippen in einen hungrigen Kuss. Während des Kusses trugen seine Füße ihn weiter in den Raum hinein, bis eine Wand ihnen Widerstand leistete. An die Wand gepresst, ließ er seine Hände ihren Körper erkunden, fuhren gierig unter das schwarze Top, um dort die warme, weiche Haut zu streicheln.





